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Dekubitus- und Wundenprävention

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Illustration of skin moistureFeuchtigkeit

Feuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Druckgeschwüren. Zu Feuchtigkeitsquellen beim Menschen, die die Bildung von Hautdefekten begünstigen, gehören Transpiration, Urin, Fäzes sowie Wundexsudate unterschiedlicher Ätiologie.

Illustration of skin temperatureTemperatur

Die Rolle der Temperatur bei der Bildung von Druckgeschwüren wurde bisher nicht abschliessend untersucht. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass höhere Umgebungstemperaturen den Gewebestoffwechsel und den Sauerstoffverbrauch steigern.

Illustration of skin pressureDekubitusentstehung

Ein Druckgeschwür oder Dekubitus entsteht, wenn die Blutzufuhr zu einem Körperbereich über einen definierten Zeitraum verringert oder gestoppt wird. Als Folge dieser Hypoxämie (Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff) kann die Haut in den betroffenen Bereichen absterben. Daher sind besonders bettlägerige, immobile oder auf einen Rollstuhl angewiesene Patienten gefährdet, einen Dekubitus zu erleiden.

Illustration of skin shearReibung

Reibung entsteht, wenn sich zwei sich berührende Oberflächen in entgegengesetzte Richtungen bewegen, bzw. eine Oberfläche mit Berührung über die Andere bewegt wird. Beim Patienten entstehen Reibungskräfte in der Regel zwischen der Auflage und Haut des Patienten, wenn dieser beispielsweise im Bett unsachgemäss bewegt wird. Als Folge von Reibungskräften kann zu oberflächlichen Abreibungen und/oder Hautabschürfungen kommen. Diese können das Eindringen von Bakterien und Keimen ermöglichen.

Illustration of skin shearScherkräfte

Scherkräfte werden erzeugt, wenn benachbarte Oberflächen gegeneinander bewegt werden. Infolgedessen kann es zu Verdrillungen und Reissen der darunter liegenden Blutgefässe und zu Gewebeischämie kommen, was zu einem lokalisierten Absterben von Gewebe führen kann.

Illustration of edemaÖdembildung

Ödembildung (übers. aus dem Griechischen „Schwellung“) beschreibt die Ausdehnung von Organen, Haut oder anderen Körperteilen durch eine pathologische Flüssigkeitsverlagerung aus den Gefässen in das umliegende Gewebe.

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