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Illustration of skin shear

Reibung

Reibung entsteht, wenn sich zwei sich berührende Oberflächen in entgegengesetzte Richtungen bewegen, bzw. eine Oberfläche mit Berührung über die Andere bewegt wird. Beim Patienten entstehen Reibungskräfte in der Regel zwischen der Auflage und Haut des Patienten, wenn dieser beispielsweise im Bett unsachgemäss bewegt wird. Als Folge von Reibungskräften kann zu oberflächlichen Abreibungen und/oder Hautabschürfungen kommen. Diese können das Eindringen von Bakterien und Keimen ermöglichen.

Über Reibung

Scherkräfte werden erzeugt, wenn benachbarte Oberflächen gegeneinander bewegt werden. Infolgedessen kann es zu Verdrillungen und Reissen der darunter liegenden Blutgefässe und zu Gewebeischämie kommen, was zu einem lokalisiertem Absterben von Gewebe führen kann. Reibung dagegen entsteht, wenn sich zwei sich berührende Oberflächen in entgegen gesetzte Richtungen bewegen, bzw. eine Oberfläche mit Berührung über die andere bewegt wird. Beim Patienten entstehen Reibungskräfte in der Regel zwischen Auflage und Haut, wenn dieser beispielsweise im Bett unsachgemäss bewegt wird. Als Folge von Reibungskräften kann es zu oberflächlichen Abreibungen und/oder Hautabschürfungen kommen. Diese können das Eindringen von Bakterien und Keimen ermöglichen.

 

Bei immobilen Patienten treten Scher- und Reibungskräfte zumeist in Kombination auf. Bewegt man beispielsweise einen Patienten unsachgemäss im Bett, entstehen zunächst Reibungskräfte an der Hautoberfläche. Gleichzeitig werden bei der Bewegung Körperteile, wie beispielsweise das Skelett, gegen das umliegende Gewebe bewegt. Da sich die Haut verzögert mitbewegt, können die Blutgefässe komprimiert, gedehnt oder im schlimmsten Fall sogar eingerissen werden.



Literatur: Flanagan, Fletcher. Tissue viability: managing chronic wounds. In: Brooker C, Nicol M, eds. Nursing Adults: The Practice of Caring  .
 

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